Anlässlich des Weltfahrradtags am 3. Juni beteiligt sich der RadEntscheid Bochum in Kooperation mit der Radwende Bochum an einem bundesweiten Fahrrad-Aktionstag. In mehr als 20 deutschen Städten finden an diesem Tag fahrradpolitische Aktionen und Kundgebungen statt. 
In Bochum richten RadEntscheid und Radwende auf der Alleestraße zwischen Westring und Westpark auf beiden Straßenseiten einen sogenannten Pop-Up-Radweg ein. 

Der temporäre Radweg wird um 14.00 mit einer Auftaktkundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Rathaus eröffnet, bis 16.00 Uhr kann man dann auf einem gesicherten Radweg von der Innenstadt zum Westpark und zur Erzbahntrasse fahren.

Unter Pop-Up-Radwegen versteht man die kurzfristige Einrichtung von Fahrradstreifen auf Straßen mit einer schlechten oder unsicheren Radinfrastruktur. Durch gelbe Markierungen und Baustellenbaken können solche Pop-Up-Radwege mit wenig Aufwand und geringen Kosten eingerichtet werden. 
Während in anderen Städten die Pop-Up-Radwege teilweise schon zu dauerhaften Radspuren ausgebaut werden, gibt es in Bochum noch keinen einzigen solchen Radweg.

Der RadEntscheid Bochum, der demnächst mit der Unterschriftensammlung zu einem Bürgerbegehren für mehr und bessere Radwege in Bochum beginnen will, weist mit dem Pop-Up Radweg auf der Alleestraße auf eine seiner zentralen Forderungen hin: Der RadEntscheid fordert ein Radwegenetz mit sicheren Radwegen auf dem Ring und den von der Innenstadt stadtauswärts führenden großen Radialen. 
Nach Ansicht von RadEntscheid und Radwende wäre gerade entlang der Alleestraße genügend Platz, um schnell und ohne aufwändige bauliche Maßnahmen einen Pop-Up-Radweg einzurichten und dort dauerhaft die Situation für Radfahrende zu verbessern.
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