Das Bürger*innenbegehren für einen RadEntscheid in Bochum will bewirken, dass die Stadt Bochum die folgenden sieben verkehrspolitischen Ziele umsetzt:
Insgesamt sollen die Radwege jedes Jahr um 20 Kilometer ausgebaut werden, und zwar schwerpunktmäßig auf den Radialstraßen, dem Innenring und größeren Verbindungsstraßen außerhalb von Tempo-30-Zonen.
Die Radwege werden sicher und breit angelegt, Radfahrende werden vor dem Autoverkehr und parkenden Autos besser geschützt, Fuß- und Radwege werden getrennt angelegt.
Gefahrenstellen (z.B. alte Straßenbahnschienen) werden analysiert und beseitigt, Park- und Halteverbote auf Radwegen konsequent verfolgt, Radwege werden instandgehalten.
Mindestens 3 Kreuzungen jährlich werden so umgestaltet, dass Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zügig und sicher vorankommen: z.B. mit markierten Wartezonen vor den Autos/LKWs, Vermeidung von unnötigen Spurwechseln an Kreuzungen u.a.
Damit Kinder und Jugendliche sicher mit dem eigenen Rad zur Schule fahren können, werden Radschulwegpläne erstellt und falls nötig Wege und Kreuzungen umgestaltet.
Es werden Fahrradparkhäuser gebaut und mehr Fahrradboxen an Bahnhöfen aufgestellt. Außerdem werden deutlich mehr überdachte und beleuchtete Stellplätze an Haltestellen und Schulen etc. und Stellplätze für Lastenräder geschaffen.
Die Stadt Bochum wirbt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit für die alltägliche Nutzung des Fahrrads und des Lastenrads und weist auf die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer*innen hin. Die Öffentlichkeit wird mehr als bisher an der Planung der Radwege beteiligt.